Trödelmarkt im Westpark (24. August 2025)
An diesem Wochenende war mal keine Party oder ein CSD angesagt, aber draußen bei schönem Wetter Freunde treffen geht immer. Jane hatte zusammen mit Katie einen Stand beim heutigen Trödelmarkt im Westpark. Und so kam es, dass sich die Schillernden Schwestern (=unsere WhatsApp-Gruppe) mal nicht im Burgtorclub verabredeten, sondern auf dem Trödelmarkt.
Mein Outfit für diesen Anlass war eher schlicht: mein langer dunkelblauer Jeansrock, ein fliederfarbenes langärmeliges Basic-Top und meine neuen DKNY-Sneaker mit Keilabsatz in ähnlicher Farbe wie das Top.
Ich war in Rekordzeit mit duschen, anziehen und schminken fertig, so dass meine Frau und ich zusammen mit unserem Kind, seinem Freund und unserer Hündin Yuna um kurz nach am Westpark ankamen. Allerdings gestaltete sich die Parkplatzsuche etwas schwierig und wir mussten eine Weile suchen, bevor wir ein paar Nebenstraßen weiter fündig wurden.
Von dort aus mussten wir ein paar Schritte laufen. Gerede, als wir den nördlichen Zugang zum Park an der Rittershausstraße erreichten, trafen wir auf Jacqueline und Maryon in ihrem Auto, die ebenfalls einen Parkplatz suchten. Wir wünschten viel Glück bei der Suche und gingen weiter, um Janes und Katies Verkaufsstand zu suchen. Unterwegs holten Jacqueline und Maryon uns wieder ein, denn sie hatten recht schnell einen freien Platz gefunden.
Jane schickte mir ein paar Bilder von ihrem Stand und es half mir, den richtigen Weg zu ihnen finden. Janes Mama Sylvia war auch dort. Wir begrüßten alle herzlich und Jane bot uns direkt ihre Waren an. Ich schaute mir ein paar Schmuckstücke an und sie schenkte mir spontan ein Armband, das mir gefiel und das ursprünglich ihrer Mutter gehörte.
Ich wollte mich dafür revanchieren. Jane bat mich, ein paar Getränke zu holen und ich achte mich sogleich auf den Weg. Unterwegs erhielt ich eine Nachricht von Rabea, die früher hier in der Nähe gewohnt hatte. Sie war jetzt ebenfalls am Westpark angekommen und mithilfe ihres geteilten Live-Standorts fand ich sie recht schnell und führte sie zu Janes und Katies Stand, wo die anderen noch warteten. Dann ging ich erneut los, um endlich die Getränke zu holen (eine Cola für Katie und je ein Bier für Jane und mich; Sylvia wollte nichts).
Als ich erneut zurückkam, war Conny ebenfalls bei Jane und Katie am Stand. Dafür waren alle anderen verschwunden und bummelten über den Trödelmarkt. Ich blieb vorerst bei den Mädels und wir unterhielten uns. Die gute Jane machte mir noch mehr Geschenke: für mich einen Rock ihrer Mutter und für mein Kind eine Kette mit einem Sternenanhänger. Zwischendurch half ich ein bisschen bei diversen Verkaufsgesprächen.
Nach einer Weile entschuldigte ich mich und verließ den Verkaufstand, weil ich mich ja auch ein wenig auf dem Trödelmarkt umsehen wollte. Ich nahm Kontakt zu meiner Frau auf und fand sie und die anderen auch kurz darauf. Gemeinsam bummelten wir die Wege entlang. An einem anderen Stand fand ein aufwändig gearbeitetes Kleid, das mir gut gefiel. Ich zögerte jedoch aufgrund des Preises und ging vorerst weiter. Als wir erneut an dem Stand ankamen, war das Kleid bereits verkauft. Tja, Pech gehabt.🤷♀️
Gegen 16 Uhr hatten wir alles gesehen und genug vom Bummeln. Stattdessen wollten wir nun Kuchen und gingen zum BierCafé West am nördlichen Ende des Westparks. Doch aufgrund des großen Andrangs heute war der Kuchen bereits ausverkauft, so dass wir stattdessen das Anne Möller Café im angrenzenden Klinikviertel aufsuchten. Jane, Katie und Conny wollten eigentlich nachkommen, sobald sie ihren Stand abgebaut hatten. Aber selbst nach fast zwei Stunden kamen sie immer noch nicht.
Wir bezahlten und wollten das Lokal gerade verlassen, da betrat Jane zusammen mit Conny das Café (Katie war schon nach Hause gefahren). Das war jetzt natürlich blöd und es tat mir echt leid, dass wir uns so dermaßen verpasst haben, aber noch länger bleiben wollten wir auch nicht. So verabschiedeten wir uns voneinander und gingen unserer Wege. Eine Zeitlang flanierten wir noch gemeinsam durch den nun deutlich leereren Park bis Rabea sich als erste verabschiedete, gefolgt von Jacqueline und Maryon. Meine Frau, die Kinder, der Hund und ich fuhren ebenfalls nach Hause.