Halloween 2025 (31. Oktober)
Zusammengefasst: Was für eine Nacht!🤩
Mein Halloween-Kostüm bestand im Wesentlichen aus einem kurzen Kleidchen mit einem tiefen, breiten Ausschnitt, der meine Silikonbrustplatte schön zur Geltung brachte, sowie einer Feinstrumpfhose, kurzen Handschuhen und einem Haarreif, alles in schwarz/lila Skelett-Optik.🦴💀
Jacqueline und Maryon hatten vorgeschlagen, eine Kneipe in Datteln auszuprobieren. Meine Frau und ich waren zwar erst skeptisch, fuhren aber nach einigem Hin und Her dennoch hin. Aber zuvor kehrten wir in unseren Kostümen noch beim ortsansässigen McDonald's ein, denn wir verspürten etwas Hunger und waren ohnehin viel früher als unsere Freunde dort. Eine halbe Stunde später fuhren wir weiter und kamen um viertel nach zehn bei "Zum Wadenkrampf" an.
Es war recht voll. Wir bahnten uns einen Weg hinein und wurden dabei reichlich beäugt. Kein Wunder, wir sahen ja auch ziemlich heiß aus. Besonders bei den älteren weißen Männern aus der Boomer-Generation kamen unsere tiefen Dekolleté so gut an, dass es fast schon als sexuelle Belästigung durchging, wenn sie nur si viel Platz machten, dass wir unsere Ärsche oder Brüste an ihnen reiben mussten.
Wir steuerten zuerst die Bar an und bestellten etwas zu trinken. Dann schoben wir uns auf der Suche nach einem freien Tisch durch die Menge und fanden schließlich eine freie Couch. Alle Barhocker an den Stehtischen waren belegt. Wir setzten uns und schauten uns das Geschehen an. Ich textete Jacqueline, dass wir angekommen seien und schickte gleich noch ein Foto mit. Eine paar Minuten entdeckte ich die beiden an der Tür und winkte ihnen zu.👋
Die Stimmung war gut, wir tanzten und quatschten mit verschiedenen Gästen. Wir fühlten uns als Fremde trotzdem willkommen, obwohl die meisten hier aus dem Ort waren und sich bereits kannten. Als ich einmal an die Bar für eine weitere Bestellung ging, quatschte mich eine ältere, aber immer noch flotte Frau von der Seite an und stellte sich als Simone Wadenkrampf vor. "Dann bist du die Chefin hier?" fragte ich und sie bejahte. Sie machte mir Komplimente zu meinem Kostüm und fand es toll, dass ich als Mann das mache. Ich erzählte ihr frei heraus, dass ich das nicht nur zu Halloween machen würde, sondern regelmäßig.🏳️⚧️
Und so führten wir ein langes Gespräch, als würden wir uns schon ewig kennen. Ich erzählte ihr alles über mich. Sie stellte mir ihren Mann Dieter vor, der hinter der Theke stand und zapfte, und erzählte mir alles über sich und dass sie und Dieter getrennt seien. Sie gab mir einen Kurzen aus und wollte später unbedingt mit mir tanzen. Außerdem gab sie mir ihre Handynummer.🥰
Wir blieben bis kurz nach drei Uhr morgens, als sich die urige Kneipe langsam leerte. Wir verabschiedeten uns herzlich und mussten Simone versprechen, unbedingt mal wieder zu kommen. Jacqueline und Maryon fuhren dann nach Hause, aber ich hatte noch Lust, weiter zu feiern, und bat meine Frau, mich zum Burgtorclub zu fahren. Und außerdem hatte ich Mandy versprochen, zu kommen.
Gegen viertel vor vier begrüßte ich Türsteher Stefan und betrat ich mein zweites Zuhause. Als Mandy mich sah, lief sie auf mich zu, gab mir einen Kuss und drückte mich fest an sich. Ich freute mich auch, sie zu sehen und sagte ihr, wie heiß sie mal wieder aussähe.
Wir quatschten fast den ganzen Abend miteinander. Sie war ein wenig eifersüchtig auf Lisas neue Freundin Maria, die auch dort war und die ich etwas später auch noch kennen lernen durfte. Eigentlich machte Maria einen ganz netten Eindruck, aber ich stand als loyale Freundin natürlich auf Mandys Seite. Lisa begrüßte ich natürlich auch mit einer Umarmung.
Nach nur einer guten Stunde war bereits Feierabend. Mandy, ich und ein paar andere zogen noch weiter in den Don-Club. Warum wir (laut Google Maps) für die nur 170 Meter mal wieder über eine halbe Stunde gebraucht haben, kann ich mir fast nicht erklären.🍹🥂🍾🍺🤪
Im Don war einigermaßen viel los und wir quetschten uns zunächst in die kleine Ecke ganz rechts an der Bar, direkt vor den Klos, wo Barkeeper Madonna immer bedient. Sie erkannte und begrüßte mich freundlich, was nach fünf Uhr morgens auch nicht immer selbstverständlich war. Auf meine Rechnung bestellte ich bei ihr zwei Frankenheim Blu für Mandy und mich.
Auf Dauer nervte es ein wenig, dass wir immer Platz machen mussten, wenn jemand aufs Klo wollte. Daher setzten wir uns im Laufe des Abends an einen anderen Teil der Theke, direkt vor das Mischpult des DJs. Hier konnten wir uns besser unterhalten. Mandy erzählte unter anderem, dass sie am heutigen Abend noch nicht viel bezahlen musste, weil sie fast immer von irgendwem eingeladen wurde. Kein Wunder, sie war schließlich eine echte Augenweide.😍
Zwischendurch rief mir Franka zu, dass gleich wieder was von Depeche Mode käme. Bei meinem letzten Besuch hier hatte sie eine ganze Serie von deren Synthie-Pop-Stücken aus den 80erJahren aufgelegt und fand es offenbar toll, wie ausgelassen ich dazu getanzt hatte. Doch heute war da ein anderer DJ, den ich nicht kannte, und der spielte nur so komische Club-Versionen. Frankas Originale von letzter Woche waren mir aber deutlich lieber und so hielten sich meine Tanzeinlagen in Grenzen.💃
Als ich später am Abend eine weitere Flasche bei Madonna bestellte (Mandy wollte nichts mehr), wurde Madonna richtig redselig und gefühlsduselig mit mir und umarmte mich sogar. Ich glaube, ich bin mittlerweile nicht nur im Burgtorclub, sondern auch im Don-Club angekommen.🫠
Es war nach sechs Uhr morgens, als Mandy nach Hause wollte. Wie schon beim letzten Mal fragte sie, ob ich mit zur ihr wolle und diesmal sagte ich spontan Ja. Ich weiß selbst nicht genau warum, aber ich hatte sie wirklich gern und war neugierig auf eine neue Erfahrung. Gegen halb sieben machten wir uns zu Fuß auf den Weg. Mit mir an ihrer Seite traute sie sich zum ersten Mal, den ganzen Weg bis zur Funkenburg-Siedlung zu gehen und kein Uber dafür zu rufen.
Wir waren erst ein paar hundert Meter weit gekommen, da quatschte uns ein Typ von der Seite an. Er redete zuerst ein wenig um den heißen Brei, aber dann wollte er einen Dreier mit uns beiden. Wir lehnten ab. Nachdem er sich aber mehrmals durch ein eindeutiges "Nein" nicht abwimmeln ließ, zog Mandy eine Pfefferspray-Pistole aus ihrer Handtasche und hielt sie ihm vors Gesicht. Da suchte er schnell das Weite und wir beiden konnten unseren Weg plappernd fortsetzen.
Dabei ging es unter anderem auch um die Frage, was meine Frau wohl davon halten würde, wenn ich in einem fremden Bett übernachte. Ich erklärte, dass meine Frau zwar auf andere Cis-Frauen eifersüchtig wäre, nicht aber auf Transfrauen, denn die hätten schließlich ein "gewisses Extra", das sie ohnehin nicht bieten kann.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde Fußmarsch, erreichten wir um zehn nach sieben Mandys Wohnung. Sie war geschmackvoll eingerichtet und nur ein bisschen unaufgeräumt (bis vor kurzem wohnte hier ja auch noch ein Junggeselle namens Philipp😉). Wir zogen unsere Schuhe aus und ich sah mich ein wenig um. Auf dem Boden lag eine große Hantel und ich versuchte sie hochzuheben, was mir zwar teilweise gelang, aber nicht so, wie vorgesehen. Mandy zeigte mir, wie es richtig geht. Sie geht regelmäßig ins Fitnessstudio und das merkte man.💪
Dann schüttete sie uns noch zwei Gläser Hugo als Absacker vor dem Schlafengehen ein und wir tranken auf einen schönen Abend, unterhielten uns über Strumpfhosen mit Laufmaschen (meine hatte eine) und anderen Mädchenkram. Sie nahm ihre Hormonpillen ein und bot mir zum Ausprobieren ein Gel mit Östrogenen an, dass ich großzügig auf meinen Armen verrieb. Außerdem schrieb ich meiner Frau per WhatsApp, dass ich die Nacht hier verbringen würde.
Allmählich wurde es aber wirklich Zeit fürs Bett. Es war schon taghell draußen. Mandy wollte nicht aufdringlich sein und ließ mir die Wahl zwischen der Couch und ihrem Doppelbett. Ich entschied mich für letzteres, weil ich mich nach körperlicher Wärme und Nähe sehnte, die ich anderweitig leider schon lange nicht mehr bekommen hatte. Weil Mandy sich einfach mit ihren Klamotten hinlegte, tat ich es ihr gleich und kuschelte ich mich an sie. Nach einer Weile schliefen wir ein.😴
So gegen 11 Uhr erwachten wir, immer noch eng aneinander gekuschelt. Ich streichelte sie zärtlich und küsste ihre muskulösen Oberarme. Meine Hand glitt allmählich an ihrem Körper herab, immer tiefer, bis ich in ihrem Schritt eine deutlich spürbare Ausbuchtung spürte. Eine Weile massierte ich sie dort durch ihre Klamotten hindurch. Sie atmete ruhig und ließ mich gewähren. Weil ich es nicht schaffte, meine Hand unter den Bund ihres engen Höschens zu schieben, bat ich sie, es ausziehen zu dürfen. Sie gestattete es und ich legte das Objekt meiner Begierde schließlich frei, um sie mit dem Mund zu verwöhnen. Ich war ihr so dankbar, dass ich bei ihr sein durfte und wollte mich erkenntlich zeigen.😘
Leider kam sie nicht zum Abschluss, aber sie meinte, das macht nichts. Das läge an den weiblichen Hormonen. Schließlich standen wir auf und ich überlegte, wie ich nun nach Hause komme. Ich trug ja nur mein sehr freizügiges Halloweenkostüm am Leib und wollte damit um 12 Uhr mittags ungern unter die Leute. Zum Glück war meine Frau so nett, mich mit dem Auto abzuholen. Während ich auf sie wartete, zeigte Mandy mir noch ihr aktuelles Software-Projekt auf ihrem Computer (VB-Schwestern forever!🤓). Mit einer Umarmung und einem Kuss auf den Mund verabschiedete ich mich schließlich von Mandy.
Wenn Mandy mir nochmal anbietet, bei ihr zu übernachten, wäre ich nicht abgeneigt...
weiter mit Mandy auf Abwegen (8. November 2025)